Naturschutz im Spessart

Waldspaziergang mit Staatsministerin Judith Gerlach

Staatsministerin Judith Gerlach informierte sich bei einem Besuch im Forstbetrieb Heigenbrücken über die Naturschutzarbeit der Bayerischen Staatsforsten. Forstbetriebsleiter Joachim Keßler und der zuständige Revierleiter Albert Englert zeigten an verschiedenen Flächen im Staatswald, dass gerade im Nordspessart die Förster schon seit vielen Jahren daran arbeiteten, die Vielfalt von Flora und Fauna auszuweiten, indem Offenlandflächen speziell gepflegt werden.

Auf ehemaligen Wildäckern und verunkrauteten Wiesen wurden vom Forstbetrieb Heigenbrücken heimische Blühpflanzen eingesät. Die besonders angelegten Blühflächen seien dabei eine wichtige Lebensgrundlage für zahlreiche Insektenarten, die wiederum andere Tiere anlocken. Ministerin Gerlach zeigte sich beeindruckt: „Es ist faszinierend, vor Ort zu erleben, wie unsere Förster im Spessart durch vielerlei Maßnahmen mitwirken, Artenvielfalt zu erhalten und weiter auszubauen,“ so Gerlach.

Die Blühwiesen wurden im Rahmen des Projekts „Der Wald blüht auf“ ins Leben gerufen. Dieses Naturschutzprojekt wird aus Mitteln für besondere Gemeinwohlleistungen im Staatswald vom Freistaat Bayern gefördert. Ein kleiner Imbiss mit Wildbret vom Forstbetrieb Heigenbrücken rundete den Waldspaziergang ab.

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